Die Apokryphen-Trilogie

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Nein, B. Movie heißt natürlich im wahren Leben nicht wirklich so. Aber vertraut mir: Der wahre Name des Autors, der sich hinter diesem Pseudonym verbirgt, klingt auch so nach frei erfunden, dass das keinen Unterschied macht.

Ich kann seine Apokryphen-Trilogie deshalb so schamlos hier empfehlen, weil die ersten beiden Bände, Misericordia -die sieben Werke der Barmherzigkeit und Vitia – Die sieben Todsünden schon bei Lindwurm erschienen waren, ehe ich an Bord kam.

Der Autor erzählt uns eine ziemlich abgedrehte Geschichte, die schnell zeigt, das er sein Pseudonym nicht ganz ohne Grund gewählt hat. Im Mittelpunkt steht Samael, der Erbe des Teufels, der von einer aberwitzigen Situationen in die nächste stolpert und damit auf Beste unterhält. 

Die beiden bisher vorliegender Teile der Trilogie sind B-Movies in Reinkultur, bevölkert von einem Cast skurriler Typen, die so ziemlich alle gängigen Klischees bedienen. Aber es gelingt B. Movie, diese Klischees spielerisch zu brechen. FSK-18-Spaß für alle, die mit Sex, Drugs, Rock’n’Roll und Körperflüssigkeiten aller Art (und natürlich mit augenzwinkernder Blasphemie) kein Problem haben.